Diese goldbraunen Suesskartoffel Chips sind einfach im Ofen zuzubereiten und bieten eine knusprige Textur mit natuerlich suesser Note. Dünn geschnittene Suesskartoffeln werden mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und optional geraeuchertem Paprika gewuerzt, dann mehrfach gebacken, bis sie kross sind. Perfekt als gesunder Snack oder schmackhafte Beilage, bringen sie vielseitige Geschmackserlebnisse auf den Tisch. Die Zubereitung ist unkompliziert und dauert insgesamt etwa 35 Minuten.
Ich stand vor dem Ofen und beobachtete, wie die dünnen Scheiben langsam Farbe annahmen – erst blass, dann golden, dann perfekt knusprig an den Rändern. Es war ein regnerischer Nachmittag, und ich hatte Lust auf etwas Knuspriges, aber keine Lust auf fettige Snacks aus der Tüte. Also schnappte ich mir zwei Süßkartoffeln und probierte einfach aus. Das Ergebnis war so gut, dass ich seitdem immer wieder darauf zurückkomme. Diese gerösteten Süßkartoffel-Chips sind simpel, ehrlich und machen süchtig.
Ich erinnere mich, wie ich das erste Blech meinen Freunden beim Filmabend servierte. Sie griffen zu, ohne nachzudenken, und innerhalb von Minuten war alles weg. Einer fragte, wo ich die gekauft hätte. Als ich sagte, dass ich sie selbst gemacht hatte, wollten alle das Rezept. Seitdem mache ich immer die doppelte Menge, weil sie nie lange überleben.
Zutaten
- 2 große Süßkartoffeln (ca. 500 g), geschrubbt: Die Basis für alles – je frischer, desto besser. Ich lasse die Schale dran, sie wird knusprig und schmeckt leicht erdig.
- 2 EL Olivenöl: Sorgt dafür, dass die Chips im Ofen goldbraun werden und nicht ankleben. Nicht zu viel, sonst werden sie lätschig.
- 1/2 TL Meersalz: Hebt die natürliche Süße hervor und gibt den nötigen Kontrast. Ich streue es erst nach dem Wenden nochmal nach.
- 1/4 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer: Eine dezente Schärfe, die im Hintergrund mitschwingt.
- 1/4 TL geräuchertes Paprikapulver (optional): Mein Geheimtipp. Es verleiht den Chips eine warme, rauchige Tiefe, die alles abrundet.
Anleitung
- Ofen vorbereiten:
- Heize den Ofen auf 200 °C vor und lege zwei Backbleche mit Backpapier aus. So kleben die Chips nicht fest und die Hitze verteilt sich gleichmäßig.
- Süßkartoffeln schneiden:
- Schneide die Süßkartoffeln mit einem scharfen Messer oder einer Mandoline in hauchdünne Scheiben, etwa 3 mm dick. Je dünner, desto knuspriger – das ist der Trick.
- Würzen:
- Gib die Scheiben in eine große Schüssel und vermische sie mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Paprika, bis jede Scheibe leicht glänzt. Arbeite mit den Händen, dann spürst du, ob alles gleichmäßig verteilt ist.
- Auslegen:
- Verteile die Scheiben in einer einzigen Schicht auf den Blechen. Achte darauf, dass sie sich nicht überlappen, sonst werden sie matschig statt knusprig.
- Backen und wenden:
- Backe die Chips 12–15 Minuten, dann wende jede Scheibe und tausche die Bleche in der Position. Backe weitere 8–12 Minuten, bis die Ränder goldbraun und knusprig sind.
- Abkühlen lassen:
- Nimm die Bleche aus dem Ofen und lass die Chips ein paar Minuten darauf liegen. Sie werden beim Abkühlen noch knackiger.
An einem Sonntagmorgen machte ich eine Portion dieser Chips und aß sie zum Frühstück mit einem Klecks Joghurt und etwas Honig. Es war unkonventionell, aber genau das Richtige. Manchmal sind die besten Momente die, in denen man einfach macht, worauf man Lust hat.
Aufbewahrung
Lass die Chips vollständig abkühlen, bevor du sie in eine luftdichte Dose packst. Sie halten sich bis zu zwei Tage, verlieren aber mit der Zeit etwas Knusprigkeit. Am besten schmecken sie frisch aus dem Ofen, wenn sie noch warm und richtig kross sind.
Variationen
Ich habe schon alle möglichen Gewürze ausprobiert. Eine Prise Cayennepfeffer macht sie schön scharf, Zimt verleiht eine süße, herbstliche Note. Einmal habe ich Rosmarin und Knoblauchpulver verwendet – das war wie eine mediterrane Version. Experimentiere ruhig, die Basis funktioniert immer.
Serviervorschläge
Diese Chips sind vielseitig. Ich esse sie pur als Snack, aber sie passen auch super zu einem cremigen Dip wie Hummus oder Guacamole. Manchmal serviere ich sie als Beilage zu einem Burger oder Salat. Sie sehen auch hübsch aus, wenn du sie in einer Schüssel auf den Tisch stellst.
- Mit einem Klecks saurer Sahne und Schnittlauch als elegante Vorspeise.
- Neben einem herzhaften Eintopf als knuspriger Kontrast.
- Einfach so, direkt vom Blech, wenn niemand hinschaut.
Diese Chips sind mehr als nur ein Snack – sie sind ein kleines Erfolgserlebnis aus der eigenen Küche. Probier sie aus, und du wirst verstehen, was ich meine.
Häufige Fragen zum Rezept
- → Wie erhalte ich besonders knusprige Chips?
-
Die Suesskartoffeln sollten sehr dünn geschnitten werden, und die Chips sollten auf dem Backblech nicht ueberlappen, damit sie gleichmaeßig knusprig backen.
- → Kann ich andere Gewuerze verwenden?
-
Ja, Pfeffer und geräucherter Paprika harmonieren gut, aber auch Cayennepfeffer oder Zimt bieten schmackhafte Varianten.
- → Wie lange bleiben die Chips frisch?
-
In einem luftdichten Behälter bleiben die Chips bis zu zwei Tage knusprig und frisch.
- → Welche Temperatur sollte der Ofen haben?
-
Der Ofen sollte auf 200°C vorgeheizt werden, um optimale Knusprigkeit zu erzielen.
- → Sind die Chips fuer spezielle Ernaehrungsweisen geeignet?
-
Ja, die Chips sind vegetarisch, vegan und glutenfrei geeignet.