Dieser Gänsebraten überzeugt mit seiner knusprigen Haut und einer aromatischen Füllung aus Apfel, Zwiebel und wahlweise Orange. Die Zubereitung umfasst das Würzen, langsame Braten bei niedriger Temperatur und regelmäßiges Begießen mit Bratensaft, damit das Fleisch zart bleibt und die Haut schön knusprig wird. Dazu passt eine cremige Sauce aus dem ausgelassenen Gänsefett, die den Geschmack unterstreicht. Beilagen wie Rotkohl oder Kartoffelklöße ergänzen das Gericht harmonisch.
Besondere Sorgfalt wird auf die Haut gelegt: Sie wird vor dem Braten mehrfach eingestochen, damit das Fett besser austreten kann. Das langsame Braten gewährleistet saftiges Fleisch, während die letzten Minuten bei höherer Temperatur für knusprige Haut sorgen. Die aromatische Füllung verleiht zusätzliche Würze und Frische.
Ein klassisches Festtagsgericht mit saftigem Gänsebraten und knuspriger goldener Haut, perfekt für besondere Anlässe und Zusammenkünfte.
Ich habe diesen Gänsebraten zum ersten Mal zu Weihnachten serviert und die Kombination aus würziger Füllung und knuspriger Haut war ein echter Genuss.
Ingredients
- Gans: 1 ganze Gans (4–5 kg), gereinigt und trocken getupft
- Gewürze: 2 Teelöffel Salz, 1 Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 1 Esslöffel Majoran (optional)
- Füllung: 1 Apfel geviertelt, 1 Zwiebel geviertelt, 1 Orange geviertelt (optional)
- Zum Begießen: 2 Tassen (480 ml) Gänsefond oder Wasser
- Für die Soße: 2 Esslöffel Gänsefett (aus dem Bräter), 2 Esslöffel Weizenmehl (oder glutenfreie Alternative), 2 Tassen (480 ml) Gänsefond oder natriumarme Hühnerbrühe, Salz und Pfeffer nach Geschmack
Instructions
- Ofen vorheizen:
- Den Ofen auf 180°C (350°F) vorheizen. Überschüssiges Fett aus der Gans entfernen und die Haut mit einer scharfen Nadel einstechen, dabei das Fleisch nicht durchstechen.
- Würzen und Füllen:
- Gans innen und außen großzügig mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen. Die Gans mit Apfel, Zwiebel und Orange (optional) füllen.
- Gans positionieren:
- Die Gans mit der Brustseite nach oben auf ein Rost in einem großen Bräter legen. 1 Tasse Fond oder Wasser in den Bräter gießen.
- Braten und Begießen:
- Die Gans 2,5 Stunden braten und alle 30 Minuten mit den Bratensäften begießen. Fett regelmäßig abschöpfen.
- Knusprige Haut erzielen:
- Falls die Haut nach 2,5 Stunden nicht knusprig ist, die Temperatur auf 220°C (425°F) erhöhen und weitere 15 Minuten braten.
- Ruhen lassen:
- Die Gans herausnehmen und locker abgedeckt 15–20 Minuten ruhen lassen.
- Soße zubereiten:
- Gänsefett aus dem Bräter abgießen und 2 Esslöffel in einem Topf erhitzen. Mehl einrühren und 2 Minuten kochen lassen. Unter ständigem Rühren nach und nach Fond einrühren, bis die Soße cremig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Servieren:
- Gans tranchieren und mit der Soße servieren.
Dieses Gericht verbindet die Familie jedes Jahr bei unserem Festtagsessen und sorgt für viele schöne Erinnerungen.
Serviervorschläge
Servieren Sie den Gänsebraten mit Rotkohl, Kartoffelknödeln oder geröstetem Wurzelgemüse für ein klassisches Festessen.
Variationen
Für eine Abwandlung können Sie verschiedene Kräuter wie Thymian oder Salbei zur Füllung hinzufügen oder die Soße mit Preiselbeeren verfeinern.
Tipps zur Vorbereitung
Bereiten Sie die Gans einen Tag vorher vor, um das Würzen und Füllen entspannt durchzuführen und den Geschmack zu intensivieren.
Mit diesen Tipps gelingt Ihr Gänsebraten garantiert perfekt und wird zum Highlight Ihres Festessens.
Häufige Fragen zum Rezept
- → Wie wird die Haut besonders knusprig?
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Die Haut wird vor dem Braten mehrfach eingestochen, damit das Fett austreten kann. Zum Ende der Garzeit wird die Temperatur erhöht, um die Haut knusprig zu machen.
- → Welche Füllung eignet sich für Gans?
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Eine Mischung aus Apfel, Zwiebel und optional Orange sorgt für fruchtige Aromen und saftige Füllung.
- → Wie lange dauert die Garzeit?
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Die Gans wird etwa 2,5 Stunden bei 180°C gebraten, anschließend kurz bei 220°C für eine knusprige Haut fertig gegart.
- → Wie bereitet man die Sauce zu?
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Ausgelassenes Gänsefett wird mit Mehl angeröstet und mit Gänse- oder Hühnerfond aufgegossen, bis eine sämige Sauce entsteht.
- → Welche Beilagen passen gut dazu?
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Rotkohl, Kartoffelklöße oder geröstetes Wurzelgemüse ergänzen das Gericht traditionell und geschmacklich.
- → Kann glutenfreie Mehlalternative verwendet werden?
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Ja, für die Sauce lässt sich glutenfreies Mehl als Ersatz nutzen, um das Gericht glutenfrei zu halten.