Gebackene rote Bete bringt Süße und Aroma auf den Teller, kombiniert mit cremigem Ziegenkäse, gerösteten Walnüssen und roten Zwiebeln. Frische Blattsalate bilden die Basis, während ein würziges Balsamico-Dressing alles verfeinert. Einfach, modern und vegetarisch: Dieses Gericht vereint knackige Texturen und herzhafte Noten, abgerundet durch Honig und Dijon-Senf. Ideal für ein leichtes Mittagessen oder als elegante Vorspeise. Für mehr Abwechslung lassen sich Orangensegmente oder Pekannüsse verwenden. Geeignet für glutenfreie Ernährung, mit Anpassungen für Nussallergiker. Die gebackenen und geschälten Beeten lassen sich gut vorbereiten und passen perfekt zu frischem Brot.
Dieser bunte Salat mit gerösteten Rüben, cremigem Ziegenkäse und knackigen Walnüssen ist mein absoluter Lieblingssalat für besondere Abende und ein echtes Highlight im Sommer wie Winter. Mit einer würzigen Balsamico-Vinaigrette abgeschmeckt und auf frischem Blattgrün serviert, bringt er Farbe und Frische auf jeden Tisch.
Das erste Mal kam diese Rübensalat-Kombination bei uns an einem Sonntagsbrunch auf den Tisch und seitdem fragen Freunde immer wieder nach dem Rezept. Meine Kinder mögen die süßen, gerösteten Rüben inzwischen genauso gern wie den milden Ziegenkäse.
Zutaten
- Rote Bete: Die kräftig rote Farbe macht den Salat zum Hingucker, je frischer sie sind, desto aromatischer schmeckt der Salat
- Gemischte Salatblätter: Arugula, Spinat oder Babyblatt sorgen für Konsistenz und eine frische Basis, achte auf knackige und leuchtend grüne Blätter
- Ziegenkäse: Für die cremige Komponente, besonders gut eigenen sich frische oder mild gereifte Sorten
- Walnüsse: Geröstet und grob gehackt liefern sie Crunch und ein nussiges Aroma, frische Walnüsse ohne bittere Stellen wählen
- Rote Zwiebeln: Fein geschnitten geben etwas Schärfe und eine tolle Farbkombination
- Olivenöl: Das extra natives Öl bringt Geschmack und unterstützt die Vinaigrette
- Balsamico: Ein guter, gereifter Balsamico sorgt für die perfekte Balance aus Süße und Säure
- Dijonsenf: Sorgt für Würze und Bindung in der Dressing
- Honig: Mildert die Säure und hebt die Aromen hervor, ein flüssiger Honig lässt sich gut mischen
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer: Für die feine Abrundung, achte auf gutes Meersalz und schwarzen Pfeffer
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Ofen vorheizen:
- Bevor du beginnst, stelle sicher, dass dein Backofen auf 200 Grad Celsius vorgeheizt ist. So werden die Rüben gleichmäßig gar.
- Rüben einpacken:
- Die Rüben einzeln in Alufolie wickeln und auf ein Backblech setzen. Das dämpft die Rüben schonend und erhält die Süße.
- Rüben rösten:
- Backe die eingepackten Rüben 40 bis 45 Minuten, bis sie weich sind. Ein Messer sollte mühelos durchgleiten, je nach Größe dauert das unterschiedlich lange.
- Rüben schälen:
- Die noch warmen Rüben auspacken und vorsichtig mit Handschuhen schälen. So bleibt die Farbe an den Rüben und nicht an den Händen. Die Rüben dann in gleichmäßig dicke Scheiben oder Spalten schneiden.
- Dressing zubereiten:
- Gib Olivenöl, Balsamico, Dijonsenf, Honig, Salz und Pfeffer in eine kleine Schüssel. Mit einem Schneebesen solange verrühren, bis keine Öltröpfchen mehr sichtbar sind.
- Salat anrichten:
- Breite die Salatblätter auf einem großen Teller aus und verteile die Rüben darauf. Streue den Ziegenkäse, die gerösteten Walnüsse und die fein geschnittenen Zwiebeln darüber.
- Salat vollenden:
- Vor dem Servieren das Dressing gleichmäßig verteilen und wenn du möchtest vorsichtig durchmischen. So bleibt alles schön frisch und knackig.
Dieses Rezept macht in meiner Familie immer Eindruck. Besonders liebe ich den Kontrast aus samtigem Ziegenkäse und knusprigen Walnüssen. Meine Tochter hilft gern beim Anrichten und freut sich über die bunten Farben im Salat.
Tipps zur Aufbewahrung
Der fertige Rübensalat hält sich im Kühlschrank gut einen Tag. Die Rüben kannst du sogar separat bis zu zwei Tage lagern. Dressing am besten kurz vor dem Servieren darübergeben, damit die Salatblätter schön knackig bleiben.
Zutaten austauschen leicht gemacht
Du kannst statt Walnüssen auch Pekannüsse oder geröstete Sonnenblumenkerne verwenden. Wer kein Ziegenkäse mag nimmt Feta oder cremigen Frischkäse. Auch Feldsalat eignet sich gut als Salatbasis.
Serviervorschläge
Als Vorspeise macht sich der Salat besonders hübsch auf kleinen Tellern. Etwas geröstetes Brot oder Crostini dazu und du hast eine vollständige Mahlzeit. Für ein festliches Menü passt er toll zu gebratenem Fisch oder Fleisch.
Geschichte und Kultur
Beete war schon früher ein klassisches Wintergemüse und kam in Europa oft in deftige Gerichte. Dieser moderne Spin mit Ziegenkäse stammt aus der französischen Bistroküche. In meiner Familie ist er zum Lieblingssalat für gesellige Abende geworden.
Saisonale Varianten
Im Herbst kannst du geröstete Kürbisstücke hinzufügen oder den Salat mit Birnen kombinieren. Im Frühling passen Radieschen und Gartenkräuter wunderbar. Als Sommer-Edition sind frische Orangenfilets ein Highlight.
Richte den Salat direkt vor dem Servieren an und genieße die Kombination aus cremig, knackig und würzig. Ein echter Hingucker auf jedem Tisch.
Häufige Fragen zum Rezept
- → Wie werden die roten Beten optimal geröstet?
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Beten mit Alufolie umwickeln und bei 200°C im Ofen 40–45 Minuten rösten, bis sie weich sind.
- → Kann ich einen anderen Käse verwenden?
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Ziegenkäse sorgt für Cremigkeit, alternativ passt Feta oder Burrata ebenfalls gut zu diesem Gericht.
- → Welche Alternativen gibt es zu Walnüssen?
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Pekannüsse oder geröstete Sonnenblumenkerne eignen sich als Ersatz, besonders bei Nussallergien.
- → Was mache ich, wenn ich das Gericht vorbereiten möchte?
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Die Beten können bis zu zwei Tage vorher gebacken und geschält werden, getrennt von den Salatzutaten lagern.
- → Ist das Gericht für glutenfreie Ernährung geeignet?
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Ja, solange bei verpackten Zutaten auf glutenfreie Produkte geachtet wird. Mit Brot separat servieren.
- → Welche zusätzlichen Geschmacksvariationen bieten sich an?
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Orangenscheiben bringen Frische, ein wenig frischer Thymian oder Dill empfiehlt sich als Kräuterzugabe.